Auf dieser Seite finden Sie folgende Themen:
• Das Aquarium
• Dekorationsgegenstände
• Nützliche Utensilien
• Wasserqualität
Das Aquarium
Vor dem Aufstellen eines Aquariums bitte darauf achten, dass das Becken immer in der Waage steht.
Am besten kann man das mit einer Wasserwaage ausrichten.
Als Unterbau für ein großes Aquarium etwa ab ca. 100 l benötigen Sie ein ausreichendes stabiles Möbelstück (Aquarienunterschrank).
Erhältlich in großer Auswahl im Zoofachhandel.
Für kleinere Aquarien ist ein stabiler Tisch, Regal oder ähnliches ausreichend.
←hier ein kleines Komplett- Aquarium, wie sie im Handel, schon günstig Angeboten werden.
Für Einsteiger empfehlenswert, da es Finanziell erschwinglich ist.
Reinigen des neuen Aquariums mit handwarmen Leitungswasser und am besten mit einem weichen Schwamm.
Keine Spülmittel verwenden!
Bodengrund:
Den gesäuberten Aquarienkies einbringen
(7 – 10 cm Höhe). Körnung 2 – 3 mm.
Keinen scharfkantigen Kies nehmen!
Auch sollte der Kies nicht kalkhaltig sein!
Gebt bitte Acht beim Einfüllen des Aquarienkies, dass ihr nicht mit dem Kies an den Aquarienwände kommt. Es könnte Schrammen im Glas geben, dass wäre nicht gut, es gebe keinen klaren Durchblick mehr.
Installieren von Stabheizung und Filter im hinteren Teil des Aquariums, so dass die technischen Geräte später durch Pflanzen und Dekorationsgegenstände verdeckt sind.
Sollten Sie ein großes Becken haben, empfehle ich zusätzlich eine Bodenheizung.
Die Bodenheizung muss aber vor Einbringung des Kieses installiert werden.
Bei der Einbringung von dunklem Kies sehen die meisten Fische überwältigend gut aus, und da die Fische es ohnehin nicht so grell mögen, zeigen sie sich auch weniger schreckhaft.
Da dieser Bodengrund das Licht so gut wie gar nicht reflektiert ist natürlich auf eine ausreichende Beleuchtung von oben zu achten.
Nun wird das Aquarium mit temperierten Wasser
(ca. 25° C ) nahezu 1/2 bis 3/4 gefüllt.
Um keine Aufwirbelung des Bodengrundes zu bekommen, legt man einen flachen Teller oder einen anderen flachen Gegenstand auf den Boden und leitet darauf den Wasserstrahl.
Was gehört zu einem Süßwasser Aquarium?
Kies, Wasser, Pflanzen, Licht, Heizung, Filter,Fische
Heizung:
Weshalb werden Aquarien beheizt?
Fische gehören zu den wechselwarmen Lebewesen.
Das bedeutet, ihr Organismus so wie ihre Vitalität passen sich der Wassertemperatur an.
Die häufigst benutzte Heizung im Aquarium sind die Stabheizungen.
Der Fachhandel bietet Stabheizungen in unterschiedlichen Größen und Leistungen an.
Die Faustregel gilt hierbei im Allgemeinen: ca. 3 – 6 Watt je 10 Liter
Neue Modelle von Stabheizungen lassen sich bequem von Hand mittels eines Temperaturreglers präzise auf die gewünschte Temperatur einstellen.
Nach erreichter Temperatur schaltet sie sich automatisch ab und wenn wieder nötig, auch wieder an.
Bei den Temperaturregelungen unterscheidet man zwischen Elektronischer – oder Bimetall-Reglung.
Die Stabheizung sollte nicht soweit vom Filter entfernt plaziert sein.
Somit wird das warme Wasser durch die Strömung des Wassers gleichmäßig im Aquarium verteilt.
Hier zwei Stabheizungen sie haben einen Regler, an dem die erforderliche Gradzahl eingestellt werden kann. Sie sind mit einem Glaskolben ummantelt.
ausgelegt bis 200 l für kleine Aquarien bis ca. 100 l
↓ ↓

aber wie immer gibt es unterschiedliche Arten, je nach Hersteller, sowie Leistungsstärkere Heizungen.
Es gibt aber auch Filter mit eingebauter Heizung.
Nochmals bei großen Aquarien empfehle ich zusätzlich eine Boden + Stabheizung.
Sie hat den Vorteil, eine ständige Wasserdurchströmung des Bodengrundes,fördert dadurch das Wachstum der Pflanzen und wirkt einer eventuellen Fäulnis entgegen.
Die Pflanzenwurzeln können sich im Kies besser entfalten.
Pflanzen werden da durch Widerstandsfähiger.
Nachteilig meine ich ist eine starke Pufferung der Heizkraft, daher eine Boden und Stabheizung.
Kies:
Ausgewaschener Flußkies (Körnung 2 – 3 mm) nicht scharfkantig, wegen der Verletzungsgefahr der Fische.
Den Kies kann man sich aber auch schon aquariumfertig im Fachgeschäft kaufen.
Er muss nur noch mal gut ausgewaschen werden.
Als Erstbepflanzung empfehle ich schnellwüchsige Pflanzen, die Später nach und nach durch langsam wachsende Pflanzen ersetzt werden können.
(schnellwüchsige Pflanzen)
z.B.: Indischer Wasserwedel , Zwergamazonas, Kardinalslobelie, Stengelpflanzen….
(Langsam wachsende Pflanzen)
z.B.: Javafarn, Cryptocoryne,….
Pflanzen haben im Aquarium vielfältige Funktionen.
Außer der Sauerstoffproduktion entgiften sie das Wasser.
Die Pflanzen verbrauchen einen Teil des von Fischen ausgeschiedenen Ammoniums
und des Nitrifikationsprozess entstehenden Nitrats.
Zudem verbrauchen sie Phosphat und reduzieren damit die Wasserbelastung.
Sie ergänzen somit die Filterung durch Bakterien und sorgen
für ein gesundes Milieu im Aquarium.
Filtersysteme nach Größe des Aquariums,(Innen oder Außenfilter),
werden im Handel angeboten.
Danach erfolgt das Einsetzen der Pflanzen:
Man sieht jetzt sofort wie die Pflanzen unter Wasser wirken und kann unschöne Pflanzlücken vermeiden.
Vor einsetzen der Pflanzen bitte darauf achten, dass die Pflanzwurzeln ausreichend gekürzt werden.
Beim kürzen der Wurzeln auch darauf achten, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden.
Beschädigte Wurzeln faulen und das ist nicht gut für das Wasser, wie auch für die Pflanze.
Die Pflanzen sehr tief eindrücken und dann wieder nach oben ziehen, bis sich der Wurzelhals zeigt.
Vorher alle beschädigten Pflanzenteile entfernen.
Bei Stengelpflanzen(das sind Pflanzen ohne Wurzelbildung, solche Pflanzen drückt man 3 – 4 cm in den Bodengrund.
Im hinterem Bereich(Rückfront des Aquariums) = Hintergrundpflanzen,
im vorderen Bereich zur Sichtscheibe = Vordergrundpflanzen die werden nicht so groß.
Optisch wirkt ein solcher Aufbau der Pflanzen auch sehr Dekorativ.
Wenn dies alles beendet ist, kann das Becken bis zu ca. 5 cm Oberkante aufgefüllt werden.
Nun kann auch die Technik in Betrieb genommen werden (Heizung, Filter und Aquarienbeleuchtung).
Die Aquarienbeleuchtung empfehle ich über eine Zeitschaltuhr zu steuern.
Nun sollte das Becken nach meinen Erfahrungen ca. 2-3 Wochen eingefahren werden, erst dann sollte das Einsetzen der Fische erfolgen.
Auskunft über Fische erhalten Sie über den Link im Inhaltsverzeichnis:
Suesswasser-Fisch-Galerie
Viel Spaß !!!
Dekorationsgegenstände
Die „Dekoration“ im Aquarium leistet einen wesentlichen Beitrag für das Gesamtbild in der Unterwasserwelt, aber auch für eine artgerechte Haltung bestimmter Zierfischarten und Pflanzen.
Hier eine kleine Aufzählung von Dekorationsmaterial: Moorkinholz, Savannenholz, Mangrovenholz Steine(keine kalkhaltige Steine verwenden! !).
Aquarienrückwand(Foliendruck in den verschiedensten Motiven), Innen Rückwände (in naturalistischer Darstellung),Pflanzen, …….
All diese Dekorationsgegenstände erhalten Sie im Fachhandel.
Spülen Sie alle Dekorationesgegenstände unter fließendem Wasser vor Verwendung gründlich ab.
Eventuell mit einer Bürste nochmals etwas nachhelfen.
Auch Pflanzen unter fließenden Wasser abspülen und schauen ob eventuell Schneckenlaich vorhanden ist. Auch den entfernen, sonst könnte sich sehr schnell eine Schneckenplage im Aquarium entfalten.
Die Moorkinwurzeln und Steine werden auf den Bodengrund aufgelegt bzw. leicht eingegraben.
Verwenden Sie nur eine Art von Steinen und legen Sie keine Steinwüste an!
Was anderes ist es, wenn ich ein Felsaquarium mit Fischen aus dem ostafrikanischen Seen einrichte, dann sollte der Felsaufbau schon mit kalkhaltigen Gestein sein.
Die ostafrikanischen Seen weisen kalkhaltiges Gestein auf. Dekorativ kann auch eine Bepflanzung z.B. mit Anubias am Steinaufbau befestigt ausschauen.
Als Bodengrund würde ich weißen Sand vorschlagen.
Ein solches Felsenaquarium mit weißen Sand und Pflanzen habe ich bei einem Aquarianer gesehen.
Es war sehr dekorativ eingerichtet.
Moorkinholz, Naturstein m. Naturkies und Naturstein Schiefer
nochmals verwenden Sie niemals kalkhaltige Steine oder Kies !!
Nützliche Utensilien
Zur Pflege Ihrer künftigen kleinen Unterwasserwelt benötigen Sie einige praktische Dinge, die Ihnen die Pflege wesentlich erleichtert.
1 sauberen Eimer, der nur für Arbeiten am Aquarium genutzt wird!!!
1 Absaugschlauch von ca. 2 m Länge und 15-20 mm Durchmesser für den Wasserwechsel des Aquarienwasser in den Eimer. Hier gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten um einen Wasserwechsel vorzunehmen. Es ist immer vom Standort des Aquariums abhängig.
1 Mulmglocke ist auch Vorteilhaft am einen Ende des Absaugschlauches.
Zur Entfernung von eventuellen lästigen Algenbeläge an der Frontscheibe
benötigen Sie einen Scheibenreinger (eventuell einen magnetischen Algenreiniger). Bei magnetischen Algenreiniger ist Vorsicht geboten, dass keine kleinen Steinchen zwischen Scheibe und Magnet sich befinden. Es könnte sonst zu Kratzern in der Glasscheibe kommen.
Wasserthermometer.
Netze unterschiedlicher Größen sollten zur Standardausrüstung gehören.
Hiermit werden Fische in das Aquarium gesetzt, oder aus dem Aquarium geholt.
Zum säubern der Wasseroberfläche von losen Blattwerk, der Pflanzen, kann das Netz auch genommen werden. Flaschenbürste wird benötigt um Steigrohre von der Filteranlage zu reinigen, sowie auch Schläuche.
Magnet-Scheibenreiniger hiervon gibt es verschiedene Größen und Formen,
der einzelnen Hersteller
Bodengrundreiniger auch hier gibt es von den einzelnen Hersteller verschiedene Varianten.
All diese Utensilien und andere, erhalten Sie in den Fachgeschäften.
Wasserqualität
Die Wasserqualität ist ein sehr wichtiger Faktor für Fische und Pflanzen lebenswichtig.
Schon am Anfang sollte es daher sauber und ausgeglichen sein.
Niemals mit unreinen Händen oder anderen Gegenstände mit dem Aquarienwasser
in Berührung kommen!
Das Aquariumwasser sollte nach Möglichkeit bei Warmwasserfischen
um die 24-26 Grad Wasserwärme haben und einen pH-Wert um die 7 ,
da fühlen sich die meisten Fische am wohlsten.
Unser Aquarium wird meistens mit Leitungswasser gefüllt, da muss das Wasser „fischgerecht“ aufbereitet werden.
Somit schaffen wir ein ideales Lebenselement für die Fische.
Wasseraufbereiter erhält man bei den Zoofachgeschäften.
Gewöhnlich unterscheidet man vier Härtebereiche:
|
Als erstrebenswert gilt jedoch eine Karbonathärte zwischen 5 und 15°d und eine Gesamthärte bis etwa 20°d. |
pH-Bereiche für die Fische
Zum Wachstum der Pflanzen gehört auch Licht.
Das Licht ist abhängig von der Aquariumgröße(Höhe und Tiefe) und der Bepflanzung. Bei der Beleuchtung, gibt es neuerdings sehr guter LED-Leuchten.
Bevor der Fischbesatz ins Aquarium kommt, sollte das Becken nach meiner Erfahrung
erst ca. 2-3 Wochen gefiltert werden und mit schnellwüchsigen Pflanzen bestückt sein.
Mit Licht ausgestattet sein, damit der Pflanzen- und Bakterienwuchs stattfinden kann.
Es gibt aber auch schon Bakterienkulturen im Zoofachgeschäft zu kaufen, das beschleunigt die Wartezeit bis zum Einsetzen der Fische.
Einsetzen der Fische
Beim Kauf der Fische sollten wir darauf achten, gesunde,kräftige Fische zu kaufen.
Mein Tipp:
Zierfische leben in unterschiedlichen Wasserschichten.
Es gibt Arten, die meistens oben, in der Mitte oder unten im Aquarium schwimmen.
Damit in allen Wasserschichten Fische schwimmen, versuchen Sie,
dies bei der Zusammenstellung zu berücksichtigen.
Die Anzahl der Fische ist abhängig von der Größe des Aquariums.
Als Faustregel gilt: 1 cm ausgewachsener Fisch pro Liter Wasser.
Weiter ist zu beachten, dass die meisten Zierfische Schwarmfische sind.
Sie sollten auch im Aquarium in Gruppen von 6 und mehr Exemplaren gehalten werden.
Dadurch kommen die Zierfische auch optisch im Becken besser zur Geltung.
Nun kann langsam nach und nach mit den Fischbesatz anfangen werden, aber nicht
den Fehler machen gleich zuviel Fische einzusetzen.
Wenn der große Tag gekommen ist und wir unsere erworbenen Fische einsetzen wollen, ist folgendes zu Beachten:
den Transportbeutel auf die Wasseroberfläche des Aquariums legen, ca. 20 Minuten
die Wassertemperatur im Transportbeutel mit der Aquariumtemperatur angleichen.
Den Beutel öffnen, den dort befindliche Waserinhalt langsam mit Aquarienwasser befüllen, bis sich das Wasservolumen im Transportbeutel etwa verdoppelt hat.
Fangen Sie die Fische direkt mit einem Fangnetz vorsichtig aus dem Transportbeutel
und setzen Sie sie ins Aquarium um.
weitere Information über Pflanzen erhalten Sie unter: Aquarienpflanzen-Galerie
